Auszug ‚Britta Frank‘ aus dem nomis mittendrin-Heft 2014

„Ich habe es bei proWIN zwei Mal nach oben geschafft!“

Wir alle kennen, lieben und beneiden die schönen, interessanten Frauen in amerikanischen Serien, die einen kreativen Job, eine schicke Wohnung, viele fantastische Freunde haben und ein aufregendes Leben führen. Ich habe so eine Frau kennengelernt. Britta Frank. Bevor wir mit dem Interview beginnen, wird sie von ihrer persönlichen Make-up- Artistin für das Fotoshooting mit Ingo gestylt. Britta ist so cool, so lässig, so selbstbewusst eigensinnig, dass man Schwierigkeiten hat zu glauben, dass sie mit „Putzlappen“ erfolgreich ist. Kochen? Hat sie an ihre Haushälterin abgegeben. E-Mails? Liest und löscht sie. Regeln? Sie stellt ihre eigenen auf.

Dann erzählt sie uns ihre proWIN-Erfolgsgeschichte, von der es zwei gibt. Man könnte daraus ohne Weiteres ein Drehbuch für eine Serie schreiben. Die erste Geschichte handelt von Britta Funk. Von einer Frau, die ein Jahr vor dem Abi von der Schule abging, weil sie Angst hatte durchzufallen. Von einer Frau, die nicht allein mit dem Auto aus ihrem niedersächsischen Dorf rausfahren konnte, die nicht einmal wusste, wie man den Wagen tankt. Von einer Frau, die einen Minijob mit 400 DM Verdienst hatte. „Wir hatten gerade ein Haus gekauft und es war so, dass am Ende des Geldes noch ganz viel Monat über war“, erzählt sie. Britta bekommt über eine Cleanberaterin Produkte zum Testen und wird auch gefragt, ob sie nicht Beraterin werden möchte. Sie fing an, machte ihre Partys und verdiente Geld. Aber wie viel Geld sie wirklich verdienen kann, begriff sie erst auf dem Basisseminar des Direktvertriebs. Die erfolgreiche Führungskraft Inge Groß erzählte in einem Vortrag ihre persönliche Karrieregeschichte und gab preis, dass sie 20.000 DM im Monat verdient. Ein Schlüsselmoment in Brittas Leben. Denn Inge war eine durchschnittliche Frau. Ihren Erfolg verdankte sie weder ihrem Aussehen noch ihren Beziehungen, sondern einfach nur ihrer eigenen Leistung und ihrem Engagement. Das kann ich auch, war Brittas Gedanke, wenn ich es nur mache. Mit Unterstützung ihres Mannes Jürgen startete sie durch. Er hielt ihr nicht nur den Rücken frei, er stärkte ihren Rücken auch. Jürgen kümmerte sich um die Kinder, um den Haushalt, aber auch um das proWIN-Geschäft seiner Frau. Gemeinsam bauten sie eine der erfolgreichsten Strukturen in Norddeutschland auf. Was heute Brittas Stärke ist, war am Anfang ihre Schwäche: neue Beraterinnen einstellen. Peter Stoyke coachte sie, aber: „Ich setzte seine Tipps pflichtbewusst um, fragte nach jeder Party die Gäste, ob sie es sich vorstellen können, bei proWIN anzufangen – sie konnten und wollten nicht.“ Britta fing an, das zu machen, was sie am besten kann: sich auf ihre Emotionen verlassen, auf ihr Bauchgefühl. Sie sprach Frauen an, zu denen sie einen guten Draht verspürte und überzeugte sie mit ihrer eigenen Geschichte, die für sich spricht.

Die zweite Geschichte handelt von Britta Frank. Von einer Frau, die zu den besten pro- WIN-Strukturmanagerinnen gehört. Von einer Frau, die mehr erreicht hat, als sie es jemals zu träumen gewagt hätte. Von einer Frau, die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere aufhört und bereit ist von vorne anzufangen. Von einer Frau, die eine perfekte Geschäfts- und Freundschaftsbeziehung zu ihrem Mann führt, aber keine Ehebeziehung mehr mit ihm hat. Die beiden sind ein tolles Team, aber kein Paar mehr. Dann lernt Britta Mike kennen, einen Geschäftsmann aus Süddeutschland. Britta trennt sich von Jürgen, mit dem sie aber als Freundin, als Geschäftspartnerin, als Eltern zusammenbleibt und kommt mit Mike zusammen, mit dem sie heute verheiratet ist.

Die Zeit, die folgt, ist hart. Britta lässt alles hinter sich und zieht nach Süddeutschland. Am härtesten empfindet sie die Trennung von ihrem Fahnenmast im Garten. Die Fahne bekommen proWIN-Beraterinnen, die besonders erfolgreich sind. Und diese Fahne war das Symbol dessen, was sie erreicht hatte und was sie zurückließ. Sie zieht im Dezember 2003 nach Fischingen, Baden-Württemberg. Ein Ort, wo sie niemanden kennt, wo nichts ist. Zwar arbeitet sie immer noch mit Jürgen zusammen, kümmert sich weiterhin um ihre bestehende Struktur und hat auch bald wieder Partys, aber: „Ich habe sicher ein, eineinhalb Jahre gebraucht, um Fuß zu fassen. Ich war seelisch sehr angeschlagen.“ Es wurde auch finanziell eng, weil Britta die Provision mit ihrem Ex-Mann teilt. Sie musste sich eine neue Struktur aufbauen, wenn sie wieder dort ankommen wollte, wo sie war.

Mittlerweile war sie schwanger mit Noah, ihrem dritten Kind.

Dann legte sie los. Suchte sich wieder Kunden, machte Partys. Dabei traf sie Anita, eine Schweizerin. Sie fuhr hin, machte eine Party im Nachbarland, lernte neue Frauen kennen und baute in der Schweiz, wo proWIN bis dahin gar nicht präsent war, eine neue Struktur auf. Die größte Herausforderung war die Sprachbarriere. Niemand sprach mit ihr Hochdeutsch, also lernte sie Schweizerisch, um sich auch so das Vertrauen der Menschen zu verdienen. Sie hörte einfach den Schweizerischen Rundfunk. Peter sagte ihr damals: „Überlege dir genau, ob du ein Land aufbauen möchtest!“ Sie überlegte es sich und entschied sich dafür. Die Schweizerinnen sind anders als die Deutschen, erzählt Britta. Sie haben ein höheres Qualitätsbewusstsein und kaufen mehr. Sie beschreibt die Schweizer als nett, freundlich, als tolle Menschen, ohne die sie nie hier in Süddeutschland angekommen wäre. Viele Frauen haben Bedenken mit Partys anzufangen, weil sie glauben, dass sie nicht genug Menschen kennen. Britta empfindet das nicht als Nachteil, sondern als Vorteil: „Die Partys bei Familienmitgliedern, Freundinnen oder Nachbarn sind anstrengender als bei Menschen, die man noch nicht richtig kennt, weil man das Gefühl hat, dass die Menschen aus Mitleid kaufen.“

Meine erste Party in der Schweiz hat mein Mann organisiert und am Ende wurde nachgebucht. Ich konnte die Menschen ja auch nicht anrufen, weil ich sie am Telefon nicht verstanden habe.“ Inzwischen hat sie eine erfolgreiche Struktur in der Schweiz, mit vielen Beraterinnen sowie auch Freundinnen und Freunden.

Britta empfiehlt den Frauen, die unsicher sind, proWIN eine Probezeit von drei Monaten zu geben. Viele Frauen glauben, dass sie den Direktvertrieb nicht schaffen können. „Aber man kann nicht wissen, ob man etwas kann, wenn man es nicht tut“, so Britta. In diesen drei Monaten begleitet sie die Frauen, unterstützt sie und hilft ihnen. Danach können sie entscheiden, ob sie weitermachen wollen oder nicht.

Und wer nicht aufgibt, kann weit kommen. Britta und Jürgen wollen aus ihrer gemeinsam aufgebauten Direktion I bis Ende 2015 die Direktion II machen. „Und bis Ende 2014 möchte ich meine eigene Struktur zur Direktion I machen“, erklärt sie.

Britta ist die einzige proWIN-Beraterin, die zweimal angefangen hat, die zweimal oben angekommen ist und die zwei Provisionsabrechnungen von Strukturen bekommt. Man hat das Gefühl, dass man diese Frau in der Wüste oder am Nordpol aussetzen könnte, sie würde dort zum dritten Mal eine starke proWIN-Struktur aufbauen und ihre Erfolgsserie fortsetzen.