Auszug ‚Brigitte Baalmann‘ aus dem nomis mittendrin-Heft 2014

„Das beste Produkt von proWIN ist proWIN selbst!“

Brigitte hat Unternehmergeist, Führungstalent und wird von ihren Eltern zur Eigenständigkeit erzogen. Der Plan, sich mit einem Textilladen selbstständig zu machen, steht früh. Gezielt macht Brigitte eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau und sammelt Erfahrungen in einem großen Kaufhaus, wo sie als verantwortliche Leiterin eine Abteilung mit eigenen Mitarbeitern managt.

Eine proWIN-Putzparty verwirft ihre Pläne. Mit ihrem analytischen Verständnis erkennt Brigitte, dass dieser Direktvertrieb ihr die Chance bietet, etwas Großes zu schaffen und zu erreichen: „Natürlich war ich begeistert von den Produkten, aber noch mehr von proWIN selbst.“

Die Beraterin Marita Rütten fragt Brigitte, ob sie sich vorstellen kann, bei proWIN zu arbeiten. Kann sie. Aber die selbstbewusste Frau weiß, dass sie als Verkaufstalent begehrt ist. Um sie einzustellen, muss man mehr tun als sie nur zu fragen. Zum Beispiel an Silvester zum Gespräch vorbeikommen. Marita kommt vorbei. Am 1. Januar 2002 startet Brigitte bei proWIN. Und wie sie startet. Brigitte hat so viele Partys mit so hohen Umsätzen, dass sie schon im ersten Monat auf eine proWIN-Veranstaltung eingeladen wird. Es ist das Jahr, in dem der Euro eingeführt wird. Ingolf Winter will wissen, wer denn schon eine 1000-Euro-Party hatte. Brigitte meldet sich als einzige. Ihr erster Titel. Ihr erster Schritt auf der Karriereleiter nach oben.

Brigitte kommt alleine sehr weit, aber sie will noch weiter kommen. Bald hat sie so viele Vorführungen, dass sie für ein Jahr ausgebucht ist. Bis dahin hatte sie keine Zeit, sich mit der Einstellungsprozedur zu beschäftigen und mit dem Werben von neuen Beraterinnen zu beginnen. Aber jetzt muss sie. Die Strategin arbeitet sich in das Vertriebskonzept von proWIN ein und erstellt einen Plan zum Aufbau einer Teamstruktur. Brigitte ist eine sehr organisierte Frau, die wissen muss, was sie tut und tut, was sie weiß. Informiertes Handeln ist ihr sehr wichtig.

Zur gleichen Zeit nimmt sie am Wollerseminar teil, für das sie sich auch in Rekordzeit qualifiziert hat. Ingolf Winter stellt dort eine Frage, die ein Schlüsselmoment in Brigittes Leben ist: „Er wollte wissen, was wir für uns und für unsere Familien ändern möchten!“ Brigitte führt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen ein gutes Leben, aber sie möchte ein besseres Leben. Das bedeutet für sie finanzielle Unabhängigkeit und Sicherheit. Sie merkt, dass sie es mit proWIN erreichen kann. Außerdem reizt es sie, die Chance zu nutzen und zu erfahren, wie weit sie kommen kann. Brigitte ist ehrgeizig und zielstrebig, aber nicht verbissen. Die Zahlen, die Umsätze, die Provisionen, die bei proWIN als möglich genannt werden, sind für sie Herausforderungen, die sie gerne annimmt.

„Wie konnte sie das alleine schaffen?“, fragt Ingolf Winter erstaunt. Es ist das Jahr 2002. Brigitte Baalmann ist die einzige der vielen Frauen auf der Bühne, die ohne Team Teamleiterin geworden ist. Um diesen Titel zu erreichen, muss man eine bestimmte Umsatzsumme erzielen, was in der Regel alleine nicht machbar ist. Aber Brigitte ist nicht die Regel, sie ist die Ausnahme. In jeder Hinsicht.

Selbstverständlich ist der Mutter und Hausfrau bewusst, was sie dafür tun muss: arbeiten. Brigitte ist nicht nur rational, sondern auch emotional vorausschauend. Sie weiß, dass ihre Familie mit ihr gehen muss und nicht gegen sie angehen darf, wenn sie erfolgreich sein will: „Man sollte mit dem Ehemann und den Kindern besprechen, ob sie bereit sind, Dich zu unterstützen!“ Ihre Familie ist bereit, sie auf diesem Weg nach oben zu begleiten. Es ist ihr wichtig, dass bei ihren Einstellungsgesprächen die Partner – wenn möglich – dabei sind: „Wenn Dein Mann und Deine Familie dagegen sind, dass Du proWIN machst, kannst Du es nicht gut machen.“

Brigitte behält ihr hohes Starttempo und steigert es. Die erfolgreiche „Partymaus“, so werden intern Frauen genannt, die überdurchschnittlich viele Vorführungen haben, wird zur einem noch erfolgreicheren „Partymaus-Scout“. Mit ihrem Gespür für talentierte BeraterInnen stellt sie viele Vertriebspartner ein, die genauso eigenverantwortlich arbeiten und erfolgreich werden möchten wie sie. Mit ihren außerordentlich hohen Führungsqualitäten schafft sie es, die Frauen und auch die Männer effizient und effektiv zu fördern: „Am meisten Freude macht es mir, zu sehen, wie meine Vertriebspartner erfolgreich werden und mit den gestellten Anforderungen sowie kleinen Rückschlägen wachsen.“

Brigitte selbst wächst mit den Seminaren, Schulungen und Karrierestufen von proWIN: „Sie treiben mich zu besseren Leistungen an“, erklärt sie. Außerdem finden regelmäßig Wettbewerbe statt. Und regelmäßig gehört Brigitte zu den Gewinnern. Die attraktiven Preise wie Reisen und sogar Autos sind Belohnungen für die ganze Familie, die sie bedingungslos unterstützt. „proWIN hat in meinem Leben Priorität“, sagt sie und erklärt: „Nur eins ist wichtiger: meine Familie. Wenn die Jungs oder mein Mann mich brauchen, dann lasse ich alles stehen und liegen, aber nur dann!“ Sie weiß aber auch, dass ihre drei Männer sie nur darum bitten würden, wenn sie es müssen und nicht, wenn sie es wollen. Trotz ihres unglaublichen Erfolges ist Brigitte ungewöhnlich bescheiden und sympathisch. Mit ihrer sachlichen und gleichzeitig menschlichen Art ist sie eine dieser Karrierefrauen, die sehr weit gekommen und doch nahbar geblieben sind.

Heute hat Brigitte eine sehr starke Direktion I und gehört zu den Top-30-Führungskräften von proWIN. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie Direktion II und III erreicht. Die Frau, die damals alleine auf der Bühne stand und ohne Team Teamleiterin wurde, hat heute um die 2.000 BeraterInnen in ihrer Struktur, die sich über ganz Deutschland verteilen, und macht einen Jahresumsatz von mehr als 2 Millionen Euro.

Es fragt sich keiner mehr erstaunt, wie sie das schaffen konnte. Man wäre nur erstaunt, wenn sie mal etwas nicht schaffen würde.