Auszug ‚Anja und Ralph Herzog‘ aus dem nomis mittendrin-Heft 2013

Zuhause im Ländle: das erste „proWIN“-Kind

Relativ pünktlich erreichen wir das schöne Haus von Anja und Ralph Herzog. Beim Eintreten schlägt uns schon so etwas wie Partystimmung entgegen, denn Volker Schnell, Diana Braasch und Sabine Jäger aus dem Team von Anja und Ralph sind bereits vor uns eingetroffen und haben es sich im großen Wohnzimmer am gedeckten Esstisch gemütlich gemacht. Ebenfalls dabei: Kai, 17 Jahre jung und Anjas Sohn. Bevor wir uns zu ihnen an den Tisch setzen, darf ich noch dem 4-jährigen Silas eine gute Nacht wünschen. Silas ist nämlich etwas Besonderes in diesem Vertrieb: Er ist das erste „proWIN Kind“; seine Eltern haben sich über proWIN kennen- und lieben gelernt.

Wenig später sitzen wir im Wohnzimmer, und Ralph tischt auf: eine riesige Schlachter-Platte mit Fleisch und diversen Wurstarten, Kartoffeln und Sauerkraut. Du meine Güte, mit diesen Mengen kann man mindestens die doppelte Anzahl an Personen satt machen … Aber da alles so lecker ist, leeren sich die Platten und Schüsseln doch erstaunlich schnell. Außerdem bin ich jetzt froh, dass ich Anja bereits Anfang des Jahres einmal telefonisch interviewt hatte, sodass ich nicht mehr ganz so viel mitschreiben muss, denn so ein opulentes Essen macht bekanntermaßen etwas träge … Nebenbei stelle ich auch das Diktiergerät auf und hoffe inständig, dass es die Stimmen trotz des Geklappers von Besteck und Schüsseln gut aufzeichnet.

Anja ist gelernte Hotelfachfrau und wollte als Hostess die ganze Welt bereisen – stattdessen heiratete sie, bekam zwei Kinder (Monja, 19, und Kai, 17 Jahre alt) und wurde Verkaufsleiterin einer Bäckereikette. Job, Haushalt und Kinder beanspruchten sie derart, dass für sie selbst kaum noch Raum blieb. Sie entschloss sich, diesen Zustand zu ändern und nahm 2004 an einem Seminar von Christine Lassen auf Gran Canaria teil. Dort fielen ihr zwei Menschen auf, deren positive Lebenseinstellung sie beeindruckte – Martina und Ludwig Neumaier. Sie freundeten sich an, und am Ende des Seminars bekam Anja von Martina den proWIN-Motivationskalender 2005. Martina hatte damals schon das Gefühl, dass proWIN zu Anja passen könnte. Kurz nach der Trennung von ihrem Mann meldete Anja sich dann tatsächlich bei den Neumaiers, lernte die Produkte und ihre Anwendung kennen, war restlos überzeugt und legte sofort los. Sie buchte Partys und begeisterte andere Menschen. Nur mit dem Alleskönner und dem Backofenund Grillreiniger besuchte sie kurz darauf das Wollerseminar und gewann sogar die AIDA!

Doch damit hörten die umfassenden Veränderungen in ihrem Leben noch lang nicht auf – im Gegenteil, es ging gerade erst richtig los. Auf einem Meeting bei Neumaiers lernte sie Ralph kennen, der lediglich als Fahrer seiner Mutter (zu der Zeit ebenfalls im Team von Martina und Ludwig) dort war. Von Direktvertrieb wollte er selbst nämlich nichts mehr wissen – er hatte bereits einige kennengelernt und dabei immer draufgezahlt. Doch Anja ließ ihm keine andere Chance: Nach einigen weiteren Treffen konnte Anja ihn dann doch noch überzeugen. Er machte mit viel Spaß selbst Partys und begeisterte so auch viele tolle Menschen für die Chance proWIN. 2008 wurde schließlich geheiratet und geschäftlich alles zusammengeführt. Was für eine Umwälzung – sowohl im beruflichen wie auch privaten Bereich ist Anja also komplett neu durchgestartet! Heute teilen sie sich alle Arbeiten, wobei Ralph mehr Kundenpflege macht und Anja mehr Büroarbeit. Partys machen sie beide gern, und die Arbeit mit ihrer Struktur teilen sie sich ebenfalls.

Dass Anja und Ralph auch ein großes Team zu gemeinsamen Erfolgen führen können, und zwar so, dass alle dabei eine Menge Spaß haben, ist sofort spürbar. Volker, Diana und Sabine sind jedenfalls voll des Lobes für ihre Führungskräfte. So sagt Diana, die hauptberuflich als Justizfachangestellte arbeitet und seit 2 Jahren bei proWIN ist, dass sie sich „wie in einer Familie“ fühlt. Sabine, Mutter von vier Jungs, ergänzt, dass es wie in einer Clique sei und viel gemeinsam unternommen werde. „Hier gibt es kein Konkurrenzdenken, jeder hilft jedem, alle ziehen am gleichen Strang, man kann alles frei äußern und man wird aufgefangen, wenn es mal nicht so läuft“, fügt Volker hinzu, der seit April 2012 dabei ist. Er arbeitet in Vollzeit, meistens Frühschicht, und steht oft um 3.00 Uhr morgens auf, um Ware zu packen, damit er sie nach Feierabend abliefern kann. Dass es immer wieder kleine Aufmerksamkeiten von Anja und Ralph gibt, auch bei kleinen Erfolgen, weiß das Team sehr zu schätzen – insbesondere deshalb, weil es Anja und Ralph gelingt, dass sich niemand dabei zurückgesetzt fühlt.

Anja und Ralph machen häufig eigene interne Wettbewerbe und haben ein Bonussystem eingeführt, das ihrem Team immer wieder als Anreiz dient. So gibt es bei 1-5 Partys im Monat einen Bonuspunkt, und für jede weitere Party in dem Monat auch je einen Punkt. Einen Interessenten mitzubringen, wird gar mit 5 Bonuspunkten belohnt – und wer 10 Punkte zusammen hat, bekommt eine kleine Überraschung. Trotz der lässigen Atmosphäre im Team nimmt Anja ihre Führungsrolle ernst; sie ist ein Mensch der klaren Ansagen und lässt sich die Zielformulierungen ihrer Berater immer schriftlich geben.

Dass dabei fast ein familiäres Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht, liegt vielleicht auch daran, dass die Familien und Freunde konsequent miteinbezogen werden. So veranstalten die Herzogs mit ihren Beratern und deren Familien jedes Jahr ein sogenanntes „Spaß-Wochenende“; die Idee dazu kam vom Team selbst. Beispielsweise wird dann eine Hütte im Kleinwalsertal gemietet – als Selbstversorger versteht sich, denn „gerade das Selbstversorgen ist wichtig für den Zusammenhalt“, wie Anja erwähnt. Bei ca. 40 teilnehmenden Personen gibt es da bestimmt eine Menge Gemüse zu schnippeln … Aber auf diese Weise wird das Team von innen heraus gestärkt. Dazu hat Sabine noch eine kleine Anekdote parat: „Es gab einmal einen Ehemann, der die Begeisterung seiner Frau für proWIN überhaupt nicht teilen konnte. Aber nach unserem Spaß-Wochenende hat er selber angefangen, Partys zu machen“, erzählt sie lachend.

Eines wird bei diesem Interview besonders deutlich: Eine Trennung zwischen Privat- und Berufsleben gibt es bei proWINlern kaum und bei den Herzogs schon gar nicht, hier ist alles aufs Engste zu einem harmonischen Ganzen miteinander verwoben. Hier wird im wahrsten Sinne proWIN gelebt – ohne Wenn und Aber. Aber so langsam müssen wir wirklich wieder aufbrechen, so wie die anderen Gäste der Herzogs auch. Wir bedanken uns herzlich bei unseren lieben Gastgebern und machen uns auf den Weg zu unserem Hotel in der Schwäbischen Alb.